Die Rolle Deutschlands im Afghanistan-Krieg
offene Diskussionsrunde
Der GegenStandpunkt-Verlag lädt ein zur Diskussion über den Krieg in Afghanistan
Jeder konnte es bisher schon wissen: Deutsche Soldaten töten und sterben in diesem Krieg, auch wenn die Bezeichnung "Krieg" in Deutschland Tabu war. Deutsche Panzer und Tornados waren immer nur beim Bau von "Brunnen und Mädchenschulen" im Einsatz, so hatte man zu glauben. Bis am "Fall Kundus" das deutsche Publikum umlernen darf: Deutsche Truppen verrichten in Afghanistan genau das Handwerk, das jedes Militär der Welt im Einsatz anstrebt: Feinde vernichten, möglichst viele, und ohne zimperliche Rücksichten auf das zivile Umfeld. In den Diskussionen über Dienstvorschriften des Krieges wird die Schönrednerei aus dem Verkehr gezogen. Der Verteidigungsminister wird allgemein für das Bekenntnis gelobt, dass auch "wir" Krieg führen.
Aber wofür? Brunnen und Mädchenschulen kommen ja nun nach Lage der Dinge nicht mehr als Ziel des Gemetzels in Betracht. Wofür dann der ganze Aufwand an deutscher Gewalt? Dass er unbedingt sein muss, gilt schon seit der schwarz-roten Vorgängerregierung als sicher: "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt!" (SPD-Struck). Was sind das für Interessen, die zehn Flugstunden von Berlin entfernt liegen und so viele Tote wert sind?
| Termin | 23.02.2010 19:00 |
|---|---|
| Veranstalter | GegenStandpunkt Verlag |
| Ort |
Linkstreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32 (links gegenüber DGB-Haus), Darmstadt |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Kontakt | Gruppe 2D , gruppe2d@gmail.com |
| Link | http://www.gegenstandpunkt.com |
last modified 09.02.2010 21:03