Ein bisschen Krieg?
Von deutschen An- und Widersprüchen im Bündnisfall Afghanistan
Am 8. März hat der Bundestag den Tornado-Einsatz in Afghanistan beschlossen.
- Das ist ein Beitrag der Frühjahrsoffensive der Nato, die endgültig jeden Widerstand gegen den Sieg der Weltordnungsmächte zerschlagen soll.
- Es handelt sich um den größten Kriegseinsatz der Nato in ihrer Geschichte
- und "wir" sind dabei, wenn, wie der ehemalige Verteidigungsminister Struck sagte, "Deutschland am Hindukusch verteidigt wird".
- Warum dann noch Bedenken? Und wie sehen die aus?
- Warum wird so großer Wert darauf gelegt, dass die USA zwar kämpfen, deutsche Soldaten aber den Wiederaufbau leisten?
- Was sucht eine "Zivilmacht mit Zähnen" (Steinmeier auf der Sicherheitskonferenz in München) auf einem Schlachtfeld, auf dem sie keinen Krieg führen will?
- Welche Ziele verfolgt die selbst ernannte "europäische Führungsmacht" mit ihrem widersprüchlichen Einsatz in einem Krieg, den die USA im Rahmen ihres weltumspannenden "War on Terror" ausgerufen haben?
Der Termin soll die (inner-)imperialistische Konkurrenz der NATO-Staaten beim Bündnisfall Afghanistan und die "Verantwortung", die Deutschland dabei wahrnimmt, erklären.
| Termin | 17.04.2007 23:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Gruppe 2d |
| Ort |
Bessunger Knabenschule
BdP Raum, Haupthaus, 1. Stock, Ludwigshöhstr. 42, 64285 Darmstadt |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Kontakt | gruppe2d@web.de |
| Link | http://2d.blogsport.de/2007/03/30/vortrag-und-diskussion-ein-biachen-krieg-vpn-deutschen-an-und-widersprachen-im-bandnisfall-afghanistan/ |
last modified 26.06.2007 07:39