Obamania - Wenn der amerikanische Traum wahr wird?
Jour Fixe der Gruppe 2D und des Gegenstandpunkt Verlages
Die Gruppe 2D und der GegenStandpunkt-Verlag laden ein zur Diskussion zum Thema
Obamania - Wenn der amerikanische Traum wahr wird?
Seit kurzem ist in den USA ein neuer Präsident im Amt. Bei drei Viertel der Amerikaner und der halben Welt bricht angesichts dieses Machtwechsels hemmungsloser Optimismus aus. Der neue "mächtigste Mann der Welt", darüber sind sich außer ein paar verstockten Bewohnern des Gazastreifens alle einig, gibt "uns Hoffnung". Auf was eigentlich?
Obama ist mit einem Programm angetreten, das unter dem Titel "Change" zusammengefasst worden ist: Also Wandel, Wechsel, Veränderung. Was sich nicht ändern wird, ist - den Politikern und der Öffentlichkeit sowieso - klar: Auch Obama geht es wie seinen Vorgängern um den Erfolg Amerikas, um den Erfolg der Weltmacht.
Da gibt es im hochgelobten Land von Freiheit und Gleichheit seit eh und je gesellschaftliche Scheidungen, die sich gewaschen haben. Und die allgemeine kapitalistische Scheidung in arm und reich wird ergänzt und verfestigt durch Scheidungen nach Geschlecht, Herkunft und Hautfarbe. Und was hat Obama diesen schlecht behandelten Minder- oder auch Mehrheiten zu bieten? Die Beseitigung ihres Elends und seiner Gründe? Ihren Aufstieg? Oder auch nur ein auskömmliches Dasein? Obamas Aufstieg, der ihn zum Musterbeispiel für den "amerikanischen Traum" macht, verspricht nur, dass das eine oder andere Individuum es schaffen kann, von unten nach oben aufzusteigen, ist nur eine Paraphrase des uralten "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Dass es ein Unten mit sehr vielen Leuten und ein Oben mit einer kleinen kommandierenden Elite dauerhaft gibt, ist die feste Grundlage dieser Verheißung. Wenn es einer der Unterschichtler dann glatt einmal nach oben schafft, sollen die vielen anderen, die unten sind und bleiben, sich darüber freuen.
Diskutiert werden soll unter anderem:
- Verspricht "change" eigentlich mehr als die Fortführung der Maßstäbe der vielgeschmähten Bush-Administration, bloß mit mehr Erfolg?
- Was hat es mit dem "hype" auf sich, den Obama im Wahlkampf zu entfalten vermochte? Wieso ist es gar nicht voll daneben, mit lauter Attributen aus dem Bereich es Zwischenmenschlichen " sportlich, cool, dynamisch etc. " für die Eignung für ein politisches Amt zu werben?
- Was für ein Bedürfnis äussert sich im Kult um Obama bedient, worin hat es seine Grundlage?
Jeder Interessierte ist zur Diskussion herzlich eingeladen!
Als Material soll uns die Antrittsrede von Obama dienen welche auf unserer Homepage unter Downloads zu finden ist.
19:00 Uhr im Linkstreff Georg Fröba in der Landgraf-Philipps-Anlage 32, Darmstadt
Obamania - Wenn der amerikanische Traum wahr wird?
Seit kurzem ist in den USA ein neuer Präsident im Amt. Bei drei Viertel der Amerikaner und der halben Welt bricht angesichts dieses Machtwechsels hemmungsloser Optimismus aus. Der neue "mächtigste Mann der Welt", darüber sind sich außer ein paar verstockten Bewohnern des Gazastreifens alle einig, gibt "uns Hoffnung". Auf was eigentlich?
Obama ist mit einem Programm angetreten, das unter dem Titel "Change" zusammengefasst worden ist: Also Wandel, Wechsel, Veränderung. Was sich nicht ändern wird, ist - den Politikern und der Öffentlichkeit sowieso - klar: Auch Obama geht es wie seinen Vorgängern um den Erfolg Amerikas, um den Erfolg der Weltmacht.
Da gibt es im hochgelobten Land von Freiheit und Gleichheit seit eh und je gesellschaftliche Scheidungen, die sich gewaschen haben. Und die allgemeine kapitalistische Scheidung in arm und reich wird ergänzt und verfestigt durch Scheidungen nach Geschlecht, Herkunft und Hautfarbe. Und was hat Obama diesen schlecht behandelten Minder- oder auch Mehrheiten zu bieten? Die Beseitigung ihres Elends und seiner Gründe? Ihren Aufstieg? Oder auch nur ein auskömmliches Dasein? Obamas Aufstieg, der ihn zum Musterbeispiel für den "amerikanischen Traum" macht, verspricht nur, dass das eine oder andere Individuum es schaffen kann, von unten nach oben aufzusteigen, ist nur eine Paraphrase des uralten "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Dass es ein Unten mit sehr vielen Leuten und ein Oben mit einer kleinen kommandierenden Elite dauerhaft gibt, ist die feste Grundlage dieser Verheißung. Wenn es einer der Unterschichtler dann glatt einmal nach oben schafft, sollen die vielen anderen, die unten sind und bleiben, sich darüber freuen.
Diskutiert werden soll unter anderem:
- Verspricht "change" eigentlich mehr als die Fortführung der Maßstäbe der vielgeschmähten Bush-Administration, bloß mit mehr Erfolg?
- Was hat es mit dem "hype" auf sich, den Obama im Wahlkampf zu entfalten vermochte? Wieso ist es gar nicht voll daneben, mit lauter Attributen aus dem Bereich es Zwischenmenschlichen " sportlich, cool, dynamisch etc. " für die Eignung für ein politisches Amt zu werben?
- Was für ein Bedürfnis äussert sich im Kult um Obama bedient, worin hat es seine Grundlage?
Jeder Interessierte ist zur Diskussion herzlich eingeladen!
Als Material soll uns die Antrittsrede von Obama dienen welche auf unserer Homepage unter Downloads zu finden ist.
19:00 Uhr im Linkstreff Georg Fröba in der Landgraf-Philipps-Anlage 32, Darmstadt
| Termin | 23.02.2009 19:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Gruppe 2D, Gegenstandpunkt Verlag |
| Ort |
Linkstreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32 (links gegenüber dem DGB-Haus) |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Kontakt | Gruppe 2D , gruppe2d@gmail.com |
| Link | http://2d.blogsport.de |
last modified 06.02.2009 18:17