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Lenz

Szenische Collage nach dem Novellenfragment von Georg Büchner

Jakob Michael Reinhold Lenz, geboren 1751, Dichter der Generation der jungen Wilden des Sturm und Drang, Zeitgenosse, Bewunderer und zeitweiliger Freund Goethes gehörte den Straßburger literarischen Zirkeln an.

Herr L …“ überschrieb Johann Friedrich Oberlin das Manuskript seiner Aufzeichnungen über den Dichter Lenz. Darin notierte der elsässische Pfarrer seine Erlebnisse über jene 20 sonderbaren Wintertagen, in denen er Lenz in seinem Pfarrhaus in Waldersbach beherbergte. Den 22-jährigen Dichter Georg Büchner faszinierten sie später so, dass sie zur Vorlage für seine Novelle „Lenz“ wurde.

Büchner schildert einen Seelenzustand zwischen Rastlosigkeit und Todessehnsucht, kindlichem Glück und unendlicher Melancholie. Seine Studie des wahnsinnigen Lenz fühlt mit statt zu verurteilen und versucht zu verstehen, wo andere bewertet haben.

Ina Annett Keppel inszeniert das Novellenfragment von Büchner, indem sie den Text auf zwei Schauspieler, Mann und Frau, aufteilt, die im Wechsel die Rolle des Erzählers und der handelnden Figuren übernehmen. Trotz dieses für die Inszenierung des Erzähltextes notwendigen Kunstgriffes, fühlt sich die Inszenierung einer absoluten Texttreue verpflichtet.

Regie Ina Annett Keppel
Mit Julia Glasewald und Hubert Schlemmer

Weitere Aufführungen: 14. und 28. April 20 Uhr

 

Termin 01.04.2007 01:00
Veranstalter Staatstheater Darmstadt
Ort Kammerspiele
Veranstaltungs-Art Theater

 
last modified 29.03.2007 07:34
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Erstellt von Uli Franke mit Plone
Politnetz-Logo by Claudia Lehmann