Wenn die Liebe ohne Folgen bliebe…
Zur Kulturgeschichte der Verhütung
Der Wunsch, die Empfängnis zu kontrollieren, ist zweifelsohne so alt wie die Menschheit selbst. Erste Belege über die Anwendung von Verhütungsmitteln stammen bereits aus der Antike. Dieses alte Wissen existierte, um volksmedizinische Erfahrungen angereichert, seit dem Mittelalter. Kräuterbücher informierten über verschiedene empfängnisverhütende und abortive Pflanzen, zu denen schon damals Sadebaum, Nimbaum oder Hibiskus zählten. Als Mitte des 19. Jahrhunderts die medizinischen Methoden zur Feststellung von Schwangerschaften exakter wurden, entglitt den Frauen zunehmend die Selbstbestimmung über ihren Körper.
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg und dem Institut für Volkskunde der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Einführung (während der Eröffnung): Dr. Marita Metz-Becker (Philipps-Universität Marburg)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 - 22:00 Uhr, Sa+So 9:00 – 21:00 Uhr
| Termin | 16.03.2007 22:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Luise-Buechner-Bibliothek Darmstadt |
| Ort |
Universitäts- und Landesbibliothek
Residenzschloss, Darmstadt |
| Veranstaltungs-Art | Ausstellung |
| Link | http://www.luise-buechner-bibliothek.de/aktuell.htm |
last modified 10.02.2007 16:46