Anarchismus auf Kuba
Zur Geschichte des kubanischen Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus
Ein gern verschwiegener schwarz-roter Faden zieht sich durch die Geschichte Kubas. Der Autor Frank Fernández hat mit diesem Buch diese Geschichte neu aufgerollt. Er spannt den Bogen von der Zeit der spanischen Kolonial- herrschaft bis hin zu dem heutigen Castro-Regime (2003!). Fernández zeichnet das Bild einer wechsel- vollen Geschichte der libertären kubanischen Bewegung, die oft in den diversen politischen Strömungen unterzugehen drohte. Die Unabhängigkeitsbewegungen (Loslösung von Spanien) mit ihrem Patriotismus wie auch die späteren Diktaturen von Machado und Batista konnten sie nicht klein kriegen. Das besorgte in den fünfziger Jahren erst das Regime von Castro. Rudolf Mühland hat das Vorwort zur deutschsprachigen Erstausgabe geschrieben und wird in einem Referat die Geschichte des kubanischen Anarchismus/Anarcho- Syndikalismus erläutern. Neben dem Text von Frank Fernandez werden auch intime Freunde des movimiento libertario cubano (MLC), wie Augustin Souchy (der sich auf Einladung Fidel Castros auf Kuba befand!) und Sam Dolgof zitiert. Dieses Buch sei daher vor allen auch den Leuten ans Herz gelegt, die immer noch ein romantisierendes Bild eines kubanischen „Sozialismus“ mit den marxistisch-leninistischen Galionsfiguren Che Guevarra und Castro pflegen. In diesem Sinne: „Kill your Idols“.
Zur Person: Rudolf Mühland ist Aktivist des "Forum deutschsprachiger AnarchistInnen" und Militanter der anarchosyndikalistischen FAU-IAA. Seit einigen Jahren hält er Vorträge zu verschiedenen Themen aus den Bereichen ArbeiterInnenbewegung und Anarchismus in Deutschland und weltweit
| Termin | 20.03.2008 01:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Oetinger Villa |
| Ort |
Oetinger Villa
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| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Link | http://www.oetinger-villa.de/infos/m%FChland19%B408.html |
last modified 14.03.2008 16:27