Arm an Wasser – reich an Leben:
Der August-Euler-Flugplatz als Biodiversitätszentrum im Darmstädter Raum
Die Sande wurden kurz nach der letzten Eiszeit (vor ca. 10 000 Jahren) aus den Rheinschottern ausgeweht und zu Dünenfeldern entlang der Bergstraße angehäuft. Zu der Zeit wanderten die charakteristischen Steppenarten, wie sie heute noch großflächig im russischen Raum zu finden sind, ein. Durch die besonderen Eigenschaften des Substrates Sand und den menschlichen Einfluss haben sich diese Reliktstandorte bis heute gehalten. Aufgrund dieser langen Geschichte finden sich in den Sandgebieten heute noch Tier- und Pflanzenarten, die sonst in Deutschland weitgehend ausgestorben sind und oberste Plätze in den Roten Listen der gefährdeten Arten einnehmen. Die Sandgebiete haben für den Erhalt einiger Arten sogar europäische Bedeutung.
Vortrag von Katja Fuhr-Boßdorf, Josef Kreuziger und Mathias Ernst im Rahmen der Ringvorlesung 100 Jahre August-Euler-Flugplatz
| Termin | 21.04.2008 23:30 |
|---|---|
| Veranstalter | Technische Universität |
| Ort |
Darmstadt
Hörsaal S3 13/36 im Schloss |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Link | http://www.nabu-kvdarmstadt.de/sandrasen.htm |
last modified 11.04.2008 22:12