Mindestens Lohn zum Leben
Filmabend über Armut trotz Arbeit und Mindestlohn
Sechs, fünf, vier, vielleicht nur drei Euro in der Stunde. Rund 19 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten im Niedriglohnsektor. Und es werden immer mehr. Armut trotz Arbeit nimmt sprunghaft zu.
In dem Film berichten eine gelernte Frisörin aus Dresden, ein Postzusteller aus Berlin, ein Bewacher aus Erfurt und eine Fleischverkäuferin aus Frankfurt an der Oder, was es heisst, mit 600, 700 oder 800 Euro monatlich bei Vollzeitbeschäftigung über die Runden kommen zu müssen. Viele leben wie im Hamsterrädchen, leben nur noch um zu arbeiten, arbeiten nur noch um zu überleben. Viele fragen sich voller Angst: Wie tief sollen die Löhne noch sinken? Müssen immer mehr Menschen arm werden trotz Arbeit? Soll Arbeit billig werden wie Dreck?
Der Film zeigt auch die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern, die bereits den gesetzlichen Mindestlohn haben.
| Termin | 25.06.2008 00:30 |
|---|---|
| Veranstalter | Deutscher Gewerkschaftsbund - Ortsverband Groß-Umstadt |
| Ort |
Gasthaus "Zum Lamm" in Groß-Umstadt
Georg-August-Zinn-Straße 32 |
| Veranstaltungs-Art | Filmvorführung |
last modified 20.05.2008 20:02