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Mirabai

"Liebesnärrin" Indiens im 16. Jahrhundert

Die Rajputenprinzessin Mirabai gilt als die größte Dichterin Indiens. Ihre Liebe galt nicht dem irdischen Ehemann, sondern Krishna als wahrem Geliebten, Herrn und Meister. Da sie auch öffentlich im Tempel sang und tanzte, hat man mehrmals versucht, sie zu töten. In ihren zart erotisch gefärbten Versen drückt sie ihre grenzenlose Sehnsucht zu Krishna aus, dem sie auch für die wundersame Rettung trotz Anschlägen dankt. Ihre Verse, die Spiritualität und Erotik vereinen, lernen wir in der intimen und persönlichen Sprache von Mirabai kennen.

 

Termin 15.12.2006 00:00
Veranstalter Arbeitskreis Literatur und Philosophie der Deutsch-Indischen Gesellschaft
Ort Kasinostraße 3
Kennedyhaus
Veranstaltungs-Art Lesung
Kontakt jork@em.uni-frankfurt.de

 
last modified 10.01.2007 16:46

Erstellt von Uli Franke mit Plone
Politnetz-Logo by Claudia Lehmann