1. Kulturwochenende im denkmalgeschützten E-Werk
Jazz und Swing im alten E-Werk in Pfungstadt
| 26.06.2009 | Beginn 20.00 Uhr | Sascha Reinhardt Ensemble Eintritt 20,-/14,-ermäßigt |
| 27.06.2009 | Beginn 15.30 Uhr | KKK – Kaffee, Kuchen, Kultur Eintritt frei |
| Beginn 20.00 Uhr | Band-Contest – Teil 1 Eintritt frei | |
| 28.06.2009 | Beginn 18.00 Uhr | Emil Mangelsdorff Quartett Eintritt 20,-/14,-ermäßigt |
Sascha Reinhardt-Ensemble
Hört man den Begriff ,,Musik Deutscher Zigeuner“, so sind mit Ihm meist große Namen wie Schnuckenack Reinhardt und Häns`chen Weis verbunden. Die Gruppe wurde im Sommer 1998 gegründet und gehört ohne Übertreibung zu den besten ihres Genres gehört, das ,,Sascha Reinhardt Ensemble“.
Hervorragende Solisten haben sich zusammen gefunden, um gemeinsam eine homogene, eine Band aus Gleichen unter Gleichen zu bilden. Das Ergebnis ist eine Gruppe, die eine sehr komplexe, kollektive Musik macht, die an die besten Zeiten eines Django Reinhardt denken lässt.
Hier wird eine Musik gemacht, die nicht nur technisch brillant, gefühlvoll und schlicht,, schön“, sondern auch authentisch und in den Traditionen einer selbständigen Bevölkerungsgruppe,, der Sinti“ verwurzelt ist. In der Truppe hält man es mit dem Team-Geist. Rhythmus und Solo-Gitarristen finden gleichermaßen Gewicht und Ausdruck.
Mit Noten und Harmonielehre verliert man keine Zeit. Neue Titel werden eh nach Gehör einstudiert und Arrangements mal eben durchgepfiffen. Es steckt bereits in ihnen drin.
So einfach ist das. Sinti Swing- Folk - Csardasz und Musette bilden das Repertoire der Gruppe.
Emil Mangelsdorff Quartett
Emil Mangelsdorff (Jahrgang 1925) kann auf eine lange und bewegte Karriere als einer der wichtigsten deutschen Jazzmusiker zurückblicken. Beginnend mit den ersten Auftritten Anfang der vierziger Jahre, noch mit Akkordeon und unter ständiger Verfolgung durch die Nazis mit Verhaftung, "Strafverlegung" als Soldat an die Ostfront und viereinhalbjähriger russischer Kriegsgefangenschaft, fand er in den fünfziger Jahren für sich das Altsaxophon, verdiente seinen Lebensunterhalt mit Konzerten in den Jazzclubs im Raum Frankfurt, die infolge der vielen stationierten amerikanischen Soldaten zu dieser Zeit, wie Pilze aus dem Boden geschossen waren, und wurde später zusammen mit seinem im Sommer 2005 verstorbenen Bruder Albert und dem Tenorsaxophonisten Joki Freund bekannt durch die Arbeit in verschiedenen Jazz-Formationen.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte er sich zu einer festen Größe in der deutschen und internationalen Jazz-Szene und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Dabei ist seine Karriere immer wieder von den Konzertveranstaltern Horst Lippmann und Fritz Rau begleitet und gefördert worden. Sie gründeten auch das Label L+R Records, auf dem schon in der Vergangenheit mehrere Alben von Emil Mangelsdorff veröffentlicht wurden. Emil Mangelsdorff und Fritz Rau waren bereits zu Gast in der Synagoge in Pfungstadt.
Obwohl Emil Mangelsdorff sich neuen Trends und Stilistiken im Jazz nie verschlossen hat, kehrt er immer wieder zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, die im Swing, Bebop und Blues liegen. Davon zeugt auch das neue Album "Blues Forever" des Emil Mangelsdorff Quartetts mit den Ausnahmemusikern Thilo Wagner (Piano), Vitold Rek (Bass) und Janusz Stefanski (Schlagzeug).
Neben einer Vielzahl anderer Konzerte, tritt das Emil Mangelsdorff Quartet regelmäßig (zumeist monatlich) in Frankfurt im Holzhausenschlösschen auf, wo auch am 5. November 2007 eine Pressekonferenz zu dieser Veröffentlichung stattgefunden hat.
| Termin | 26.06.2009 20:00 — 28.06.2009 23:55 |
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| Veranstalter | Arbeitskreis Kultur |
| Ort |
E-Werk Pfungstadt
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| Veranstaltungs-Art | Konzert/Fest |
last modified 17.05.2009 21:29