Fachtag "Gemeinsam Wohnen"
Einflüsse wohnungswirtschaftlichen Handelns auf das Zusammenleben im Quartier - Wohnen und Leben in Eberstadt-Süd
Der Fachtag schaut unter dem Titel "Gemeinsam Wohnen" auf das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebensstilen im Quartier. Dabei richtet sich das Augenmerk auf den Einfluss, den Wohnungsunternehmen durch ihr Handeln und ihre Unternehmenspolitik auf das Zusammenleben ausüben können. Gemeinsam wollen wir "Best Practice Beispiele" wohnungswirtschaftlichen Engagements betrachten und diskutieren und mit den Teilnehmer/innen der Tagung Kriterien für ein funktionierendes Zusammenspiel von Bewohner/innen und Unternehmen entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und an professionelle Akteure, in deren Wirkungsbereich die Thematik hineinreicht.
Eingangsreferat: Herr Prof. Dr. Rolf Keim, Hochschule Darmstadt.
Impulse für die Arbeitsgruppen durch Herrn Michael Regenstein (Geschäftsführer, Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Rüsselsheim (gewobau GmbH)), Herr Volker Benecke (Geschäftsführer Wohnbau Gießen GmbH (WBG Gießen) u. Peter Sommer (Mieterbeirat, Gießen Nordstadt), Herr Gerhard Krietsch (Geschäftsführer, Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH (Hawobau mbH).
Die Arbeitsgruppen werden moderiert von Mitarbeitern/innen des Caritasverbandes Darmstadt e.V. des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg und der Neue Wohnraumhilfe GgmbH. Moderation der Abschlussrund durch Frau Gudrun Kirchhoff (Schader-Stiftung).
| Termin | 24.06.2010 14:30 — 24.06.2010 20:00 |
|---|---|
| Veranstalter | AG Interkulturelle Woche |
| Ort |
Evangelische Kirchengemeinde Eberstadt Süd
Stresemannstraße 1 |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Kontakt | iwo-darmstadt@web.de |
| Link | http://www.iwo-darmstadt.de |
last modified 24.05.2010 20:19
AG Interkulturelle Woche => Eberstadt
"Der Süden von Eberstadt ist multikulturell, der alte Ortskern eher monokulturell. Beides hat seine Vor-, bzw. Nachteile, wie wir aus der Botanik wissen.
Monokulturen sind rationeller zu pflegen, Multikulturen sind aufwändiger, aber weniger ruinanfällig, da Schädlinge nie die ganze Ernte vernichten. Und gut durchdacht, ergeben sich potenzierende Synergieeffekte in dieser Pflanzen-WG. Während der eine Mitbewohner Nährstoffe für den anderen einträgt, schützt der wiederum seine Genossen vor "Schadenseinwirkung".
Diese Chance in Eberstadt zu erkennen und zu leben möchte die Interkulturelle Woche ermöglichen."
Wer immer von den Verantwortlichen dieses Textes dazu neigt, die Botanik mit menschlichen Gesellschaften zu vergleichen, die/der sollte sich eingedenk jüngster deutscher Geschichte vor Augen halten, wer noch diese Art Vergleichsmuster präferierte und welche Art angeblicher "Schädlinge" am "Volkskörper" seinerzeit infolgedessen "selektiert" wurden.
gez. Kick The Nations - No Borders!