Die elektronische Gesundheitskarte
Nutzen und Risiken für Ärzte und Versicherte
Alle machen mit, nur Hessen ist nicht dabei. Die Rede ist von den Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Die Bundesregierung möchte mit dieser neuen Versichertenkarte das Gesundheitswesen effizienter gestalten und den Versicherten zum Herr seiner Daten machen. Viele Ärzte hingegen sehen nur Kosten und bezweifeln, dass die Karte wirklich Behandlungsvorteile bringt. Unterdessen fürchtet so mancher Bürger den gläsernen Patienten.
'Ziel der Veranstaltung ist es, über die technischen Fakten aufzuklären und Impulse für die weitere Entwicklung der Gesundheitskarte und deren Anwendungen zu sammeln', sagt Organisator Dr. Markus Schumacher, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt.
Auf dem Podium diskutieren:
- Hans-Jürgen Brems (Kassenärztliche Vereinigung Hessen),
- Wolfram-Arnim Candidus (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.),
- Hans-Werner Czala (Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH),
- Dr. Till Gassner (Gesundheitsring Darmstadt),
- Dr. Ursula Stüwe (Präsidentin der Landesärztekammer Hessen),
- Dr. med. J. Vetter (Chirurg und Medizinkontrollier am Alice-Hospital),
- Michael Martinet (Projektleiter eGK der Deutschen Angestellten Krankenkasse),
- Rainer Paternoga (Referatsleiter Gesundheitstelematik im Hessischen Sozialministerium)
- Pro
- 'Der Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte und der elektronischen Gesundheitsakte liegt in der Verfügbarkeit der individuellen Daten zum Gesundheitszustand des einzelnen Versicherten und Patienten. Damit wird die Behandlung beschleunigt, die Dokumentation umfänglich verbessert, die Qualität der Behandlung verbessert, die Wirtschaftlichkeit gesteigert. Die Risiken für Patienten und Ärzte werden minimiert', sagt Patientenvertreter Wolfram-Arnim Candidus.
- Contra
- 'Die hessische Ärzteschaft hat sich gegen die elektrische Gesundheitskarte ausgesprochen, weil ein Nutzen für die Ärzte nicht erkennbar ist. Die Kosten, die auf Ärzte und Krankenhäuser zukommen, sind unabsehbar und eine Kosten-Nutzenwertung liegt nicht vor', sagt, Dr. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer Hessen.
Einlass ab 19 Uhr
Zu dieser Veranstaltung ist der Eintritt frei !
| Termin | 19.09.2007 01:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie |
| Ort |
Centralstation
Im Carree, 64283 Darmstadt, Saal 3. OG bestuhlt |
| Veranstaltungs-Art | Podiumsdiskussion |
last modified 12.09.2007 21:11