Woyzeck
Theaterstück von Georg Büchner in Groß-Gerau
Im Mittelpunkt der Handlung steht der einfache Soldat Franz Woyzeck, der von seinem Vorgesetzten schikaniert wird und unter Angstschüben und Halluzinationen leidet. Um den Lebensunterhalt für seine Geliebte Marie und das gemeinsame uneheliche Kind zu verdienen, hetzt Woyzeck von einem Job zum nächsten, verdingt sich als Barbier und Laufbursche und stellt sich gegen Bezahlung einem Mediziner zur Verfügung, der ihn für seine Experimente missbraucht und auf eine strenge Erbsen-Diät setzt. Halt gibt ihm die Beziehung zu Marie – doch die bändelt plötzlich mit dem gut aussehenden Tambourmajor an.
Büchners Woyzeck mit seiner wohl zeitlosen und immer wieder aktuellen Thematik ist nicht die erste Sozialtragödie in der deutschen Literaturgeschichte, doch rückt Büchner erstmals eine subbürgerliche Figur ins Zentrum des Geschehens. Sich ins „Leben des Geringsten“ zu versetzen, diesen Anspruch erhebt Büchner in seinem Woyzeck, der bereits Züge des Naturalismus und Expressionismus vorwegnimmt.
Weitere Aufführungen am Sonntag (25.) im Kulturcafé Groß-Gerau sowie am Donnerstag (29.) und am Freitag (30.November) in der Oberstufen-Aula der Prälat-Diehl-Schule am Groß-Gerauer Wasserturm. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Vorverkaufskarten können zum Preis von sieben Euro (ermäßigt fünf Euro) bei der Groß-Gerauer Buchhandlung Calliebe, Frankfurter Straße 33, Telefon (0 61 52) 91 02 35, erworben werden. Das Karten- und Infotelefon der „Dramatischkleinenbühne“ ist unter der Rufnummer (0 61 52) 90 93 83 zu erreichen.
Informationen finden sich auch im Internet unter http://www.dramatischkleinebuehne.de.
| Termin | 25.11.2007 02:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Kulturcafe |
| Ort |
Groß-Gerau
Darmstädter Straße 31 |
| Veranstaltungs-Art | Theater |
last modified 22.11.2007 14:41