Rosalind Franklin (1920- 1958) - ein Leben für die Wissenschaft
Referat von Dipl.-Ing. Manfred Jakobi
Eine der repräsentativsten und gleichzeitig kontrovers diskutierten Frauen in der Geschichte der Wissenschaft ist die englische Forscherin Rosalind Franklin (1920-1958), die in der kurzen Lebensspanne, die ihr beschieden war, höchst bemerkenswerte Forschungsergebnisse in drei verschiedenen Wissensgebieten erzielt hat: den Mikrostruktureigenschaften von Kohle und ähnlichen Kolloiden, der Erforschung der Struktur verschiedener Pflanzenviren und der Entschlüsselung der Struktur des Erbinformationsträgermoleküls DNA. Bekannt wurde sie vor allem durch letzteres, wobei ausgerechnet die Person, die ihre Forschungsergebnisse ohne ihr Wissen und Einverständnis verwendet hat und dafür Jahre später den Nobelpreis erhalten hat, ein despektierliches und verzerrtes Image Franklins in der öffentlichen Wahrnehmung kreiert hat. Der Vortrag will dem Zuhörer ein differenziertes Bild der Person und des wissenschaftlichen Lebenswerks von Rosalind Franklin in anschaulicher Weise vermitteln.
Im Rahmen der Reihe: 100 Jahre Studium von Frauen an der TU Darmstadt
| Termin | 30.10.2008 23:00 |
|---|---|
| Veranstalter | TU Darmstadt |
| Ort |
Darmstadt
Residenzschloss, Marktplatz 15 |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
last modified 19.12.2008 13:24