Echo-Mitarbeiter brauchen Solidarität!
Aufruf der Belegschaftsvertreter
Die Geschäftsführung des Darmstädter Echo will 143 Kolleginnen und Kollegen betriebsbedingt kündigen
Vor den Toren von Rüsselsheim soll ein neues Druckzentrum entstehen, die bisher beim Darmstädter Echo beschäftigten Mitarbeiter sollen aber keinen Arbeitsplatz angeboten bekommen. Sie können sich in die Reihe der Jobsuchenden hinten anstellen, heißt es von der Geschäftsführung.
Man möchte in der neuen Druckerei weder die „Alten“ beschäftigen, noch will man die Tarife der Druckindustrie bezahlen. Eine olympiareife Belegschaft soll dann den anderen noch tariftreuen Druckereien Konkurrenz machen.
So stellt sich das jedenfalls der Geschäftsführer und Verleger des Medienhaus Südhessen, der neue IHK Präsident Dr. Hans-Peter Bach vor. Das ist Unternehmerpolitik nach Gutsherrenart und dagegen wehren wir uns! Ein Personalabbau in dieser Größenordnung ist nicht nur für jeden betroffenen Mitarbeiter eine Katastrophe — wer findet bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage schon einen neuen Job?
Der Verlust von 143 Arbeitsplätzen bedeutet auch für den Darmstädter Einzelhandel weniger Kaufkraft, und für die Stadt mehr soziale Not. Wir fordern die Übernahme aller Echo-Mitarbeiter in das neue Druckzentrum zu tarifvertraglichen Bedingungen!
HR-Beitrag zur Kundgebung am 11.7.
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last modified 20.07.2009 12:51