Arbeitskonflikte in China und Vietnam
Frankfurt: Sozialstandards und Perspektiven gewerkschaftlicher Organisierung
In Vietnam mit seinen rasch wachsenden Exportindustrien ist es in den letzten drei Jahren zu einer Welle von Arbeitskämpfen gekommen, während es im heutigen Weltzentrum der Niedriglohnproduktion, der Volksrepublik China, nur relativ wenige Streiks und Protestbewegungen in den Betrieben gibt. Offensichtlich bringen vietnamesische ArbeiterInnen ihren Widerstand gegen schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne deutlicher zum Ausdruck, obwohl die sozialen Bedingungen in den Exportindustrien beider Länder ähnlich schlecht sind.
Die Referentin in Prof. Anita Chan vom China Research Center an der University of Technology Sidney (Australien). Die international bekannte Expertin zum Thema Arbeitsmigration und Arbeitsstandards in China ist den Ursachen für diese Situation nachgegangen. Ausgehend von ausführlichen Studien von in beiden Ländern vertretenen Betrieben aus Taiwan diskutiert sie die unterschiedlichen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, die Rolle der Gewerkschaften und die Perspektiven sozialer Organisierung zur Sicherung von Arbeitsstandards in beiden Ländern.
Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung
Veranstalter: Denkfabrik Frankfurt am Main e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main und der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main
| Termin | 01.10.2009 18:00 |
|---|---|
| Veranstalter | Denkfabrik Frankfurt am Main e.V. |
| Ort |
DGB Haus Frankfurt, Raum 3
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
last modified 21.09.2009 09:58