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Was tun mit Krise und K-Frage?

Frankfurt: Diskussion mit Karl-Heinz Roth

Der erste Jahrestag des Zusammenbruchs von Lehman-Brothers ist vorbei, die Krise geht weiter, das Gerede über den Kapitalismus geht weiter, sein staatliches Management auch. Das immerhin hat sich wacker gehalten, bis jetzt jedenfalls und wahrscheinlich auch in nächster Zeit. Die Proteste gegen die Krise fielen mäßig aus, auch das geht wahrscheinlich weiter so, in nächster Zeit jedenfalls. Alles schon gelaufen? Oder nur noch nicht richtig los gegangen? Warten auf Godot?

Seit der Krise ist nichts mehr wie früher. Sagt Karl Heinz Roth, Arzt, Historiker, ehemaliger politischer Gefangener, langjähriger sozialrevolutionärer Aktivist. Denn die Krise ist nicht nur von einer Finanz- zur Krise des gesamten Weltmarkts geworden, hat nicht nur enorme Kapitalvermögen, nicht nur viele Einkommen vernichtet und die Zahl der Erwerbslosen und Armen sprunghaft steigen lassen. Sie ist, sagt Karl Heinz Roth, eine kapitalistische Systemkrise.

Sein Projekt "Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven" untersucht die Krisendynamik, sucht in den Verarmungs- und Ausschlussprozessen das "Multiversum der Weltarbeiterklasse" und in beidem den Beginn eines erneuerten revolutionären Projekts. Zur Buchmesse ist jetzt der erste Band erschienen: Die globale Krise.

Weil uns das brennend interessiert – die Dynamik der Krise, Kämpfe der Weltarbeiterklasse, ein zukünftiges revolutionäres Projekt – laden wir zur Diskussion mit Karl Heinz Roth. Viel besseres gibt es momentan nicht zu tun. Oder doch? Das wäre die Debatte.

 

Termin 15.10.2009 19:30
Veranstalter Interventionistische Linke, Asta der Uni Frankfurt, VSA Verlag
Ort Cafe KOZ
Studierendenhaus Mertonstraße/Jügelstraße
Veranstaltungs-Art Informationsveranstaltung

 
last modified 12.10.2009 05:47
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Erstellt von Uli Franke mit Plone
Politnetz-Logo by Claudia Lehmann