Venezuela im Umbruch – Zur aktuellen Lage des revolutionären Prozesses
Referent: Maxim Graubner
Der Präsident Venezuelas und erklärte Antikapitalist Hugo Chávez propagiert seit seiner Rede beim Weltsozialforum 2005 den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" als Vertiefung der venezolanischen "Bolivarischen Revolution". Mittels umfangreichen Sozialprogrammen konnte die Armut seitdem deutlich reduziert werden. Nun sollen kommunale Selbstverwaltungsstrukturen den korrupten Staatsapparat ablösen. Ziel ist eine Transformation des wirtschaftlichen Modells hin zu kollektivem Eigentum mit basisdemokratischer Kontrolle. Alle Bereiche der Gesellschaft befinden sich im Umbruch. Soziale Bewegungen und die chavistische Massenpartei PSUV diskutieren den Übergang zum Sozialismus venezolanischer Prägung. Dabei sind sie mit Problemen, wie der Korruption, der Import-Abhängigkeit und der Ölwirtschaftsdominanz konfrontiert. Dazu kommt eine lang anhaltende Dürre und die Folgen der Weltfinanzkrise. Unser Referent, Maxim Graubner, Redakteur bei amerika21.de und Autor der Tageszeitung „junge Welt“, gibt einen Einblick in die aktuelle Situation in Venezuela. Im November und Dezember 2009 besuchte er das Land bereits zum vierten Mal.
| Termin | 15.02.2010 19:30 |
|---|---|
| Veranstalter | Linkes Forum Frankfurt, Club Voltaire, Venezuela-Soli ffm, amerika21.de und isl (internationale sozialistische linke) |
| Ort |
Club Voltaire
Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main |
| Veranstaltungs-Art | Informationsveranstaltung |
| Link | http://www.club-voltaire.de/cv_frankfurt_org/veranstaltungen/veranstaltungen/va-0784 |
last modified 03.02.2010 22:58